Der neue Orgelspieltisch

Die Anfälligkeit der beiden Spieltische in St. Lukas hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Dabei reichte die Palette von kleineren Störungen bis hin zum Totalausfall im laufenden Betrieb. 

Der alte Emporenspieltisch ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Sein technisches Innenleben stammt überwiegend noch aus der Erbauerzeit von 1932. Im Rahmen der Gesamtsanierung wird dieser grundlegend renoviert und später wieder auf der Empore platziert. 

Der silberfarbene Spieltisch im Kirchenschiff wurde 2004 für die Reihe Orgelpunkt angeschafft und wurde der Kirchengemeinde als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Das futuristische Design ist zwar ein Hingucker, doch die Qualitätsmängel bezüglich der Traktur, des Materials und der Elektrik hatten immerwährende  Problemen zur Folge. Dieser Spieltisch wird aus dem Kirchenraum entfernt.

Um die Betriebsfähigkeit der Orgel zu gewährleisten, entschloss sich die Kirchengemeinde im vergangenen Jahr, in einem vorgezogenen Sanierungsschritt einen neuen Spieltisch anzuschaffen, der den heutigen Anforderungen in Liturgie und Konzert gerecht wird. 

Seitdem ist ein Jahr ins Land gezogen, das gefüllt war mit dem Klären von technischen Details, dem Einholen von Genehmigungen, dem Feilen an Skizzen und Fotomontagen. Am 16. Juni 2019 war es dann endlich soweit: im Hauptgottesdienst wurde der neue Spieltisch eingeweiht und erstmals bespielt. Im Anschluss an den Gottesdienst zeigte und erklärte Kantor Tobias Frank Interessierten den neuen Spieltisch.

Der neue Spieltisch wurde von der Orgelbaufirma Karl Schuke aus Berlin zusammen mit der Firma Ludwig Eisenschmid GmbH gebaut. Die bayerische Firma aus Andechs gehört zu den namhaften Firmen in diesem Bereich. Ihre Spieltische stehen unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg oder im Herkulessaal der Münchner Residenz.

Als Vorlage für die terrassenförmige Anordnung der Register diente ein früherer Steinmeyer-Spieltisch. Die Registerwippen sind von unserem alten Emporenspieltisch inspiriert. Die technischen Accessoires sind bereits soweit aus- bzw. eingerichtet, dass eine spätere Kopplung mit der sanierten und vervollständigten Orgel problemlos möglich ist. Durch die Verwendung der im Orgelbau nicht alltäglichen Holzart Schwarzkirsche (Black Cherry), ein Holz mit belebter Struktur, gewinnt der Spieltisch an eigenständigem und künstlerischem Profil, wobei er sich harmonisch in das architektonische Raumkonzept einfügt. 

Qualität hat ihren Preis: rund 130.000 Euro mussten für die Anschaffung aus den Rücklagen entnommen werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie den neuen Spieltisch mit einer Spende unterstützen könnten. 

Fotomontage des neuen Spieltisches, © Orgelbauwerkstatt Karl Schuke Berlin

Unterstützen Sie die Neuanschaffung

Überweisung

Empfänger: Pfarramt St. Lukas
Verwendungszweck: Orgelspieltisch
IBAN: DE40 7025 0150 0028 2690 09
Kreissparkasse München

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